Unsere Therapiepuppen sind ein wunderbares Medium, über das die Patient:innen ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit der Erkrankung verarbeiten können. Sie werden im Rahmen der Kunsttherapie eingesetzt.

Anhand der Puppe fällt es den Kindern leichter, über sich und die teilweise traumatischen Erlebnisse zu kommunizieren. Manche Kinder legen ihren Puppen Katheter und Zugänge, geben Medizin und operieren sie. Man merkt schnell, dass hier die eigene Geschichte erzählt wird. Einige entscheiden sich dafür, die Puppe unversehrt zu lassen und andere verwandeln sie in Superhelden wie Batman oder Spiderman und überlegen, wie diese wohl mit einer Krebserkrankung und der Behandlung umgehen würden.

Zudem sind die Puppen perfekt geeignet, um bevorstehende, angstauslösende Therapien und Untersuchungen vorzubereiten, wie z. B. Bestrahlungen oder das laute MRT. In nachgebauten Geräten erlebt die Puppe vorab, wie sich eine solche Untersuchung anfühlt. Die Kinder können so spielerisch begreifen, was passieren wird und vorab in einer ruhigen, geschützten Atmosphäre mit Unterstützung der Kunsttherapeutin Strategien entwickeln, um die bevorstehende Untersuchung besser bewältigen zu können.

Gerne sind wir für Sie da.

Anja Fedtke

Kunsttherapeutin
Heilpraktikerin für Psychotherapie HPG

06131-237234

anja.fedtke@krebskrankekinder-mainz.de